24/06/2011

Podiumsdiskussions : Sechs grundlegende Reformen für eine demokratische Governance Eurolands


 Nach dem Wahlerfolg der „Wahren Finnen“, der Zankerei um nordafrikanische Flüchtlinge, der Aussetzung von „Schengen“ durch die dänische Regierung, den gewaltsamen Protesten in Griechenland, dem Aufstand der Jugend in Spanien und zunehmenden Nörgeleien gegen den Euro: Jetzt merken selbst Begriffsstutzige, dass das Jahrhundertwerk der europäischen Integration scheitern kann, wenn die „wahren Europäer“ – die
auch „wahre Demokraten“ sein müssen – nicht endlich aktiv werden.
Was die EU, oder zumindest deren am weitesten integrierter Teil Euroland, jetzt braucht, ist nicht Sentimentalität. Es ist der kritische Verstand, der Mut und die Tatkraft, kurz: das politische Engagement und die Übernahme des Steuers durch seine Bürgerinnen und Bürger.
Veränderungen können nur von den Europäern selbst kommen, die erkennen, dass Euroland ihre Chance in der modernen Welt ist, und die mit Nachdruck für ihre politische Beteiligung auf europäischer Ebene eintreten.
Euroland wird keine Zukunft haben, wenn seine Bürgerinnen und Bürger nicht zu denen gehören, die diese Zukunft gestalten.
Diese Bürger, die junge Generation, sind schon auf den Straßen von Spanien, Portugal, Irland, Griechenland, Deutschland, Frankreich, Italien … und fordern wahre Demokratie in Euroland. Sie nehmen sich das Recht, ihre Rechte zu verteidigen, ihre Werte und vor allem ihre Zukunft, die ihnen durch die Krise und die visionslose Führung Eurolands verbaut wird. Junge und Ältere müssen zusammenarbeiten und die Instrumente für ein wahrhaft demokratisches Euroland schaffen, ein Euroland, das den Jungen eine bessere Zukunft garantieren kann und das die Wünsche der Älteren achtet. Also rufen wir dazu auf, einen Euroland-Pakt der Generationen zu schließen, oder die Kluft zwischen den Generationen wird sich weiter vergrößern, wie schon die Kluft zwischen den Bürgern und den Institutionen.
Der erste Kongress des Demokratischen Bundes für Euroland, den NewropMag organisiert, wird als Teil einer Reihe von Initiativen (wie dem Forum Anticipolis) versuchen, eine erste Diskussion von Kernfragen zu starten, die für die Beteiligung der 300 Millionen „Euroland-Bürger“ wesentlich sind.
Die Debatte ist durch sechs offene Podiumsdiskussionen strukturiert, und jeder ist eingeladen,  mitzudiskutieren und ganz neue Vorschläge für eine künftige demokratische Governance Eurolands zu entwickeln. Die Teilnehmer des Podiums führen in die wichtigsten Themen ein und daraus entsteht dann die offene Diskussion mit dem Publikum. Die Debatten werden über das Internet übertragen (Videostreaming der Diskussionen) und zielen darauf ab, den 300 Millionen Bürgern Eurolands zu helfen, die Probleme zu erfassen, die sie alle betreffen.

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